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  1. Projekte/

SETHub

·550 Wörter·3 min· ·
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Inhaltsverzeichnis

Das Projekt SETHub - Smart Energy Transformation Hub zielt auf eine gesamtheitliche Analyse eines netzdienlichen Einsatzes von Elektrolyseanlagen ab und wurde für ausgewählte Standorte in der Steiermark durchgeführt. Ziel war die Analyse des regulatorischen Umsetzungsrahmens und die Betrachtung der Rolle des netzdienlichen Einsatzes von Elektrolyseuren zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Verteilernetzen für erneuerbare Erzeugungskapazitäten. Die ökonomische Betrachtung des netzdienlichen Einsatzes von Elektrolyseanlagen wird durch eine techno-ökonomische Modellierung von Elektrolyseuren im Verteilnetz ermöglicht.

Factsheet
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KurzformSETHub
TitelSmart Energy Transformation Hub
Laufzeit01.10.2023 – 31.03.2025
Partner:innen2 (alle anzeigen)
ProjektformKofinanziertes Forschungsprojekt
Projektleitung AITPhilipp Ortmann & Stefan Fink

Überblick
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Übergeordnetes Ziel des Projekts war die umfassende Analyse der möglichen Rolle sowie des Umsetzungsrahmens von netzdienlichen Elektrolyseanlagen, zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Verteilernetzen für erneuerbare Erzeugungskapazitäten sowie die techno-ökonomische Modellierung von Elektrolyseuren im Verteilnetz.

Erkentnisse
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Wirtschaftlichkeit netzdienlicher Elektrolyse
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Ein rein netzdienlicher Betrieb von Elektrolyseanlagen ist zwar technisch geeignet, um Einspeisespitzen vollständig aufzunehmen, erweist sich jedoch in der Praxis als wirtschaftlich kaum tragfähig. Erst durch eine zusätzliche marktorientierte Nutzung der Elektrolyse wird ein wirtschaftlicher Betrieb realistisch.

Kombination von Markt- und Netzdienlichkeit
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Die Kombination aus netzdienlichem und marktbasiertem Betrieb führt zu einer besseren Auslastung der Anlagen und ermöglicht gleichzeitig einen Systemnutzen. Preisunterschiede im Strommarkt unterstützen dabei die Übernahme netzdienlicher Funktionen ohne zusätzliche Steuerung durch den Netzbetreiber.

Optimale Anlagendimensionierung
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Eine maximale technische Auslegung der Anlagen stellt nicht die wirtschaftlich optimale Lösung dar. Stattdessen zeigt sich, dass eine reduzierte Dimensionierung der Anlagen – bei gleichzeitig geringeren Investitionskosten – wirtschaftlich sinnvoller ist und einen Großteil der Abregelungsverluste vermeiden kann.

Tätigkeiten
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AP1: Projektmanagement
Dieses Arbeitspaket umfasst das Projektmanagement und die Koordination des Projektteams sowie die Überwachung von Fortschritt, Kosten, Qualität und Termintreue. Zusätzlich beinhaltet es die Durchführung von Berichterstattung, Ressourcenplanung und Kommunikation sowie die Erstellung eines umfassenden Abschlussberichts und eines publizierbaren Berichts.
AP2: Regulatorische Analyse
Dieses Arbeitspaket umfasst die Definition potenzieller Kombinationen von Betriebsstrategien der Elektrolyseure (netzdienlich oder marktbasiert) sowie möglicher Betreiber (Marktakteur oder Netzbetreiber, DSO). Darüber hinaus beinhaltet es die Klärung der Eigentümerfrage bei Elektrolyseanlagen sowie die Prüfung der regulatorischen Machbarkeit der zuvor definierten Kombinationen.
AP3: Techno-ökonomische Analyse: Fallstudien
Dieses Arbeitspaket umfasst die Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse des Einsatzes netzdienlicher Elektrolyseanlagen anhand von bis zu drei spezifischen Standorten sowie die Erstellung von vier realistischen Fallstudien an ausgewählten Standorten des Netzgebiets der Energienetze Steiermark.
AP4: Flächendeckende Stromnetzsimulationen
Dieses Arbeitspaket umfasst die Bestimmung des Einsatzes von Elektrolyseuren für das Netzgebiet mithilfe flächendeckender Stromnetzanalysen.
AP5: Verwertung & Verbreitung
Dieses Arbeitspaket umfasst die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung wissenschaftlicher Publikationen. Darüber hinaus beinhaltet es die Diskussion der Ergebnisse mit relevanten Stakeholdergruppen sowie die Vorbereitung von Nachfolgeaktivitäten.

Weiterführende Informationen
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Deliverables
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Veröffentlichungen
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Präsentation
Electrolysis in distribution grids: A Regulatory Valuation on Grid-Supportive Operation

Präsentation
Elektrolyse im Verteilnetz: Eine techno-ökonomische Analyse zum netzstützenden Einsatz

Projektpartner:innen
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Förderhinweis
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Das Projekt SETHub wird unterstützt im Rahmen der 3. FFG Ausschreibung Energie.Frei.Raum. Die Abwicklung erfolgt im Auftrag des BMK durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Mehr Informationen finden sich in der Projektdatenbank der FFG.

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